Straßenmusik in Wien: Genehmigung, Regeln und Kartenzahlung

Ein Straßenmusiker hält ein Handy, das seinen QR-Code für Trinkgeld zeigt

Kurze Antwort: Akustische Straßenkunst ist nur an den aufgelisteten Plätzen der Straßenkunstverordnung 2025 erlaubt. Für stark besuchte Plätze in Anlage I ist eine Monatsgenehmigung nötig, die Plätze in Anlage II können ohne sie genutzt werden.

Brauchst du eine Genehmigung für Straßenmusik in Wien?

Genehmigung nötig?Nur in manchen Bereichen oder für Verstärker
KostenEUR 6,54 pro Monat für eine Genehmigung
ZuständigStadt Wien, MA 36 (event@ma36.wien.gv.at)
Offizielle Seitewien.gv.at

Die Regeln in Wien

  • Verstärker. Verboten: keine Verstärkeranlagen. Trommeln sowie laute oder hohe Holzblasinstrumente sind im Freien nicht erlaubt, Blechblasinstrumente und Saxophone nur mit Dämpfer.
  • Geld sammeln. Laut Verordnung darf für einen Auftritt keine Bezahlung verlangt werden; die Seite der Stadt erwähnt Spenden nicht.
  • Plätze in Anlage I/a brauchen eine Genehmigung für einen Monat, die online gebucht wird (vom 1. bis 27. des Vormonats)
  • Plätze in Anlage II brauchen keine Genehmigung
  • Künstler müssen mindestens 16 Jahre alt sein
  • Keine Tiere, kein offenes Feuer, keine Pyrotechnik, keine Waffen

Trinkgeld per Karte an deinem Platz in Wien

Viele Leute bleiben stehen, um zuzuhören, und merken dann, dass sie kein Kleingeld dabeihaben. Mit einem QR-Code auf einem Schild neben deinem Koffer können sie per Karte, Apple Pay oder Google Pay in Euro von ihrem eigenen Handy Trinkgeld geben. Besucher können mit einer Karte aus ihrem Heimatland zahlen, und niemand braucht eine App. Prüfe zuerst die oben genannte Regel zum Geldsammeln: Sie gilt auch für ein Trinkgeld-Schild.

  • Druck ihn groß aus. Ein Handy liest einen Code aus etwa dem Zehnfachen seiner Breite, ein 10-cm-Code funktioniert also aus einem Meter und ein A3-Schild aus etwa drei.
  • Stell ihn aufrecht hin, in Knie- bis Hüfthöhe, mit deinem Namen und einer Zeile, wofür er gedacht ist.
  • Spielst du in einer Gruppe? Ein Code kann jedes Trinkgeld automatisch auf alle Mitglieder aufteilen.
Die TipIns-App zeigt den persönlichen QR-Code einer Straßenmusikerin oder eines StraßenmusikersDie Zahlungsseite, die ein Zuhörer nach dem Scannen des Codes sieht
Links: dein Code. Rechts: was ein Zuhörer nach dem Scannen sieht.

Bevor du spielst

Sieh dir an, wie Wien im Vergleich zu anderen Städten auf der weltweiten Straßenmusik-Karte abschneidet, und lies die Etikette für Straßenmusik, bevor du zum ersten Mal spielst.

Quellen

Geprüft im Oktober 2026. Regeln und Gebühren ändern sich, und die Durchsetzung ist von Straße zu Straße unterschiedlich, also bestätige alles bei Stadt Wien, MA 36 (event@ma36.wien.gv.at), bevor du spielst. Diese Seite enthält allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.

Vollständige englische Seite mit allen Quellen →

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Regeln in Wien geändert?

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Straßenmusik in der Nähe von Wien

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Häufige Fragen

Brauchst du eine Genehmigung für Straßenmusik in Wien?

Akustische Straßenkunst ist nur an den aufgelisteten Plätzen der Straßenkunstverordnung 2025 erlaubt. Für stark besuchte Plätze in Anlage I ist eine Monatsgenehmigung nötig, die Plätze in Anlage II können ohne sie genutzt werden.

Was kostet Straßenmusik in Wien?

EUR 6,54 pro Monat für eine Genehmigung.

Darfst du bei Straßenmusik in Wien einen Verstärker benutzen?

Verboten: keine Verstärkeranlagen. Trommeln sowie laute oder hohe Holzblasinstrumente sind im Freien nicht erlaubt, Blechblasinstrumente und Saxophone nur mit Dämpfer.

Dürfen Straßenmusiker in Wien Geld sammeln?

Laut Verordnung darf für einen Auftritt keine Bezahlung verlangt werden; die Seite der Stadt erwähnt Spenden nicht.

Können Straßenmusiker in Wien Kartenzahlungen annehmen?

Ja. Mit einem gedruckten QR-Code können Zuhörer per Karte, Apple Pay oder Google Pay in Euro von ihrem eigenen Handy Trinkgeld geben, ganz ohne Kartenleser, den du mitschleppen oder aufladen musst.

Die TipIns-App gibt es in dieser Sprache. Manche Links führen zu Seiten auf Englisch.

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